Vorteile

Die Frist zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration wurde um zwei Jahre aufgeschoben - uns
bleiben noch 21 Monate! Bisher macht die Bundespolitik keine Anstalten, der örtlichen Betäubung als
praxistauglichste Lösung, den Weg frei zu machen. Wenn wir nichts unternehmen, sind die Chancen, dass
die örtliche Betäubung als Alternative zur Ebermast, der Immunokastration bzw. der Vollnarkose
(Inhalation von Isofluran oder Injektion von Ketamin) zur Verfügung gestellt wird, sehr gering.


Da für die meisten Betriebe sämtliche andere Verfahren nicht umsetzbar sind, gibt es nur einen Ausweg: Wir
müssen gemeinsam als Branche in Vorleistung gehen um Politik und Gesellschaft wachzurütteln! Aus
Überzeugung, dass es die einzige Möglichkeit ist, die örtliche Betäubung als anerkannte Alternative zu
ermöglichen, wenden wir uns mit folgender Bitte direkt an Sie:


Setzen Sie die örtliche Betäubung durch den Tierarzt mit anschließender Kastration durch den Landwirt jetzt um!

 

Hier der Aufruf:

Interessierte Ferkelerzeuger nutzen bitte das beigefügte Rückmeldeformular.

 

 

DLG Faktenblatt Schweinehaltungen

Die kleine Arbeitsgruppe um Stefan Leuer von der Landwirtschaftskammer NRW hat die Kosten berechnet, die dem Landwirt pro kg Schweinefleisch entstehen, wenn er die Kriterien der drei Stufen des staatlichen Tierwohlkennzeichens erfüllen möchte. Dazu wurden die Produktionskosten erstmals auf das kg Schnitzel aus der Ober-schale umgerechnet. Herausgekommen ist der Verkaufspreis, der zur Kostendeckung der entstehenden Mehrkosten nötig wäre, unter der Annahme, dass das Schwein zu 100 % über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) vermarktet würde. Mit diesem Faktenblatt sollen interessierte Verbraucher und gesellschaftliche Gruppen für die Mehrkosten einzelner Tierwohlmaßnahmen sensibilisiert werden.

Schutz der Tiere auch in Bayern

Quelle: StMUV; 22.01.2019

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben Bayern über die Feststellung jeweils eines Falls der Blauzungenkrankheit mit Auswirkungen auf den Freistaat informiert. Um die entsprechenden Betriebe in diesen beiden Ländern wurde gemäß der gesetzlichen Vorgaben eine sogenannte Restriktionszone eingerichtet, die auch grenznahe Landkreise im westlichen Unterfranken und südwestlichen Schwaben betrifft. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu heute in München: Wir wollen den bestmöglichen Schutz für die Tiere. Wir stehen in intensivem Kontakt mit allen Beteiligten und beobachten die Situation genau. Die beteiligten Behörden arbeiten eng zusammen. Gleichzeitig setzen wir auf die Vernunft der Tierhalter, ihre Bestände mit den vorgesehenen Maßnahmen bestmöglich zu schützen. Die für den Vollzug zuständigen Behörden vor Ort sind informiert. Zur Abklärung weiterer Maßnahmen finden intensive Gespräche zwischen den Behörden statt. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich.....

In dem Merkblatt erfahren Sie mehr über die Afrikanische Schweinepest und was Reisende, Transporteure, Berufskraftfahrer, Jäger oder Saisonarbeitskräfte tun können, den Ausbruch in Deutschland zu verhindern.

Broschüre Schutz vor Tierseuchen

Neue Broschüre des BMEL erschienen:

Aktuell bedroht die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Wild- und Hausschweinebestände Osteuropas. Um eine Einschleppung nach Deutschland zu verhindern, sind viele gefordert. Landwirte können einen wichtigen Beitrag leisten, um ihre Bestände zu schützen. Dafür ist die Biosicherheit entscheidend, vor allem Hygienemaßnahmen im Stall.

Mit dem Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei verendeten Wildschweinen im Südosten Tschechiens hat die Seuche einen großen Sprung Richtung Westen gemacht. Die Gefahr des Eintrags des gefährlichen Erregers nach Deutschland und insbesondere nach Bayern ist so groß wie nie zuvor.

 

Tierhalter und Viehhändler sollten sich beim Umgang mit Schweinen der wachsenden Gefahr einer Verschleppung der ASP bewusst sein und Vorsichtsmaßnahmen einhalten. Dazu zählen insbesondere einfache Biosicherheitsmaßnahmen wie der Zukauf von Schweinen aus Beständen mit einem gesicherten Tiergesundheitsstatus, die Abschottung des Bestandes und der Futterlager (Fahrsilos auf dem Feld) gegenüber Wildschweinen sowie die konsequente Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen unmittelbar nach jedem Transport.


Ausführliche und aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) erhalten Sie in unserem Mitgliederbereich!

Hier sehen Sie die Motive im Überblick.

Der Verein Unsere Bayerischen Bauern bietet neue Hofplakate an: Unter anderem gibt es die Motive Gemüse, Schwein, Milchvieh und Biogas. Haben Sie eine große Freifläche oder wollen Sie eines der Plakate an einem Heuballen befestigen? Dann wenden Sie sich direkt an Unsere Bayerischen Bauern. Die Kampagnenmotive sehen Sie hier.