Im Landkreis Groß-Gerau, Hessen, wurde ein erlegtes Wild-schwein positiv auf ASP getestet. Damit ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) bis auf 40 km an die bayerische Grenze herangerückt.

Rund um den Fundort wurde eine Sperrzone II (strenger als I) mit einem Radius von 15 km eingerichtet. In dieser Zone befinden sich 60 Schweinehalter mit insgesamt etwa 5.000 Schweinen. Dabei handelt es sich größtenteils um kleinstrukturierte Betriebe, bis auf einen größeren, im geschlossenen System wirtschaftenden Betrieb mit rund 2.000 Plätzen. Eine Besamungsstation liegt genau an der Grenze der Restriktionszone. Der Transport von Tieren innerhalb der Sperrzone II ist bis auf Weiteres untersagt.

Damit sich die Verkettung von Infektionen und Sperrzonen im Bereich der Wildschweine nicht weiter fortsetzt, ist mehr denn je vorbeugend ein effektives Ausdünnen der Wildschweinbestände besonders wichtig. Hier hat das bayerische Umweltministerium bereits eine Reihe von Anreizen für die Jagdausübungsberechtigten geschaffen.

Darüber hinaus gilt es, insbesondere Reisende, Fernfahrer und auch Saison-Arbeitskräfte erneut und immer wieder zu sensibilisieren, Speisereste sachgerecht zu entsorgen bzw. keine Fleischprodukte einzuführen. Denn durch die sorglos weggeworfene Wurstsemmel können sich Schweine infizieren.

Gleichzeitig können alle Verbraucher aber weiterhin bedenkenlos Schweinefleisch genießen – ASP ist für den Menschen ungefährlich!

Alle schweinehaltenden Betriebe sind weiterhin gefordert, alle nötigen Biosicherheitsmaßnahmen auf ihren Betrieben zu ergreifen. Gelebte Biosicherheit sorgt zumindest dafür, dass der eigene Schweinebestand frei von ASP bleibt.

 

Die EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforestation Regulation, kurz EUDR) ist Bestandteil des Green Deals und damit ein Beitrag gegen die Klima- und Biodiversitätskrise. Die Verordnung trat bereits am 29. Juni 2023 in Kraft und soll sicherstellen, dass nur Produkte auf dem EU-Markt gehandelt werden, die legal, sowie entwaldungs- und waldschädungsfrei sind. Anwendungsbeginn ist bereits zum 30.12.2024 (für kleine Unternehmen gilt der 01.07.2025). Entlang der gesamten Wertschöpfungskette muss dann ein Nachweis zur Sorgfaltspflicht erbracht werden. In Deutschland sind die Produkte Soja, Holz und Rindfleisch betroffen.

Der Deutsche Bauernverband veröffentlichte hierzu eine Politinfo, die Sie hier nachlesen können.

 

Das BTV-3 Geschehen breitet sich in Deutschland weiterhin aus. Bislang sind insge-samt rund 100 Fälle in den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aufgetreten. Aufgrund des am 13.06.2024 gemeldeten Ausbruchs im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen ist das Geschehen bis auf ca. 160 km an Bayern herangerückt.

Bayerische Staatsministerin Michaela Kaniber gratuliert Stephan Neher, dem ersten Vorsitzenden der Ringgemeinschaft Bayern e.V., während der festlichen 60-Jahr-Feier und Mitgliederversammlung in Weichering.

Weichering, 11. Juni 2024 – In einer feierlichen Mitgliederversammlung im Landgasthof Vogelsang zelebrierte die Ringgemeinschaft Bayern e.V. ihr 60-jähriges Bestehen. Die Veranstaltung, die zahlreiche Mitglieder und prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft anzog, stand ganz im Zeichen der Würdigung der langjährigen Arbeit und des Einflusses der Ringgemeinschaft auf die bayerische Landwirtschaft.

04.03.2024

Stellungnahmen

Wir, die Ringgemeinschaft Bayern e.V., standen und stehen in diesen äußerst schwierigen Zeiten weiter für die gesamte Branche ein und wollen für unsere Zukunft kämpfen.

Die politische Lobbyarbeit spielt für uns als Dachverband in der bayerischen Fleischwirtschaft eine bedeutende Rolle für die Interessenvertretung und den Einfluss der Branche auf politische Entscheidungsprozesse. Wir fungieren als Sprachrohr und gemeinsame Stimme für unsere Mitglieder und alle Akteure in der Fleischwirtschaft in Bayern.

Stellungnahmen an Bundes- und Landespolitik:

Im Projekt Süddeutsche Schweinefleischerzeugung – zukunftsorientiert, klimafreundlich, wirtschaftlich (SüdSchwein4Klima) fand am 12. Januar 2024 in Seligweiler auf der bayerisch-baden-württembergischen Grenze das Auftakttreffen mit allen Partnern der Wertschöpfungskette statt.

Freitag 8.3.24 findet hierzu eine Online-Vorstellung des Projekts statt.

Exklusiv für die Geschäftsführer und Vorstände der Mitgliedserzeugergemeinschaften der Ringgemeinschaft Bayern e.V. erläuterte Irene Pfeiffer vom Bayerischen Bauernverband im Detail die Eckpunkte des TierHaltKennzG. Sie berichtete aus der Arbeitsgruppe, in der sie gemeinsam mit Vertretern aus Umwelt- und Landwirtschaftsministerium sowie Fleischprüfring (QAL) an einer möglichst praxisgerechten und unbürokratischen Umsetzung des Gesetzes arbeiten. Sehr viele Detailfragen sind im neuen TierHaltKennzG noch nicht geklärt. Aus diesem Grund sah man die Notwendigkeit, die Plattform für einen gemeinsamen Austausch mit Vertretern aus Markt und Praxis zu nutzen. Die Rückmeldungen aus der Branche tragen dabei wesentlich zur Erstellung einer Verwaltungsvorschrift bei.

Lesen Sie hier die ausführliche Zusammenfassung:

(PM, StMELF, 16.01.2024): Für alle Halter von Kälbern und Zuchtsauen läuft am 9. Februar eine wichtige Frist aus. Darauf hat das Landwirtschaftsministerium in München hingewiesen. Diese betrifft die Anforderungen aus der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, die sowohl für die Haltung von Kälbern als auch von Sauen in Deckzentren relevante Änderungen vorsehen. Hier sind die einzelnen Änderungen:

Informieren, aufklären, begeistern – der Verein Unsere Bayerischen Bauern rückt die bayerische Landwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt, Bedeutung und Qualität ins rechte Licht. Er teilt das Wissen heimischer Landwirtinnen und Landwirte mit vielen Menschen – digital, auf Veranstaltungen, auf Feldern und Höfen und in den Städten. Die Arbeit des Vereins hat viele Facetten und das Engagement viele Gesichter.

Neugierig geworden?
Dann machen Sie sich gerne selbst ein Bild. Ein neuer Film gibt Ihnen einen Eindruck vom Verein, seinen Zielen und den Menschen, die dahinter stehen:

Der Verein | Unsere Bayerischen Bauern (unsere-bauern.de)

https://youtu.be/oMKrgYa1Pi4

 

 

Um den betroffenen Betrieben die bundesweit geltenden Rechtsvorschriften im Tierschutz für die Kälberhaltung zu erläutern, werden in diesem Merkblatt die Fragen Wie groß muss in Gruppenbuchten das Liegeflächenangebot je Tier sein? und Welcher Bodenbelag muss den Tieren zur Verfügung gestellt werden? und Welche Ausnahmeregelungen gibt es? so übersichtlich wie möglich beantworten. Weitere Vorgaben der Tierschutznutztierhaltungsverordnung beispielsweise zur Spaltenweite o. ä. werden in diesem Merkblatt nicht behandelt, um den Rahmen nicht zu sprengen.






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