Auf die Dringlichkeit von Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest haben wir diese Woche in Briefen an Ministerpräsident Markus Söder, den stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Hermann, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Johann Häusler hingewiesen.

Wir fordern, den letzten Fund eines infizierten Wildschweinkadavers nur 40 km entfernt von der deutschen Grenze wie einen Seuchenausbruch zu behandeln. Man sollte nicht warten bis das erste infizierte Wildschwein in Deutschland gefunden wird, sondern bereits jetzt reagieren.

Bereits im November haben wir in einem offenen Brief, der von mehr als hundertfünfzig Akteuren der Schweinebranche unterschrieben wurde, an Staatsminister Thorsten Glauber appelliert, sofort aktive Präventionsmaßnahmen zu ergreifen und sich für ein Handelsabkommen zwischen Deutschland und China einzusetzen.

Hier können Sie die offenen Briefe einsehen:

Kolumbien Kutsche CMYK

12 Tage: Magisches Kolumbien 15.05. – 26.05.2020

 

Die Ringgemeinschaft bietet allen Interessierten die Organisation einer 12tägigen Studienfahrt nach Kolumbien an.

Höhepunkte der Reise:

Bogotá: koloniale Geschichte und moderne Weltmetropole

Vieh-Auktionen, Finca-Betriebe, Rinder- und Schweinezucht

Besuch des Komitees der Viehzüchter

Armenia: die bezaubernde Kaffeezone

Einer der ältesten Hafenstädte des Kontinents – Santa Marta mit kilometerlangen Sandstränden

Nationalpark Tayrona

Die Perle der Karibik: Cartagena de Indias

Vorteile

Die Frist zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration wurde um zwei Jahre aufgeschoben - uns
bleiben noch 21 Monate! Bisher macht die Bundespolitik keine Anstalten, der örtlichen Betäubung als
praxistauglichste Lösung, den Weg frei zu machen. Wenn wir nichts unternehmen, sind die Chancen, dass
die örtliche Betäubung als Alternative zur Ebermast, der Immunokastration bzw. der Vollnarkose
(Inhalation von Isofluran oder Injektion von Ketamin) zur Verfügung gestellt wird, sehr gering.


Da für die meisten Betriebe sämtliche andere Verfahren nicht umsetzbar sind, gibt es nur einen Ausweg: Wir
müssen gemeinsam als Branche in Vorleistung gehen um Politik und Gesellschaft wachzurütteln! Aus
Überzeugung, dass es die einzige Möglichkeit ist, die örtliche Betäubung als anerkannte Alternative zu
ermöglichen, wenden wir uns mit folgender Bitte direkt an Sie:


Setzen Sie die örtliche Betäubung durch den Tierarzt mit anschließender Kastration durch den Landwirt jetzt um!

 

Hier der Aufruf:

Interessierte Ferkelerzeuger nutzen bitte das beigefügte Rückmeldeformular.

 

 

DLG Faktenblatt Schweinehaltungen

Die kleine Arbeitsgruppe um Stefan Leuer von der Landwirtschaftskammer NRW hat die Kosten berechnet, die dem Landwirt pro kg Schweinefleisch entstehen, wenn er die Kriterien der drei Stufen des staatlichen Tierwohlkennzeichens erfüllen möchte. Dazu wurden die Produktionskosten erstmals auf das kg Schnitzel aus der Ober-schale umgerechnet. Herausgekommen ist der Verkaufspreis, der zur Kostendeckung der entstehenden Mehrkosten nötig wäre, unter der Annahme, dass das Schwein zu 100 % über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) vermarktet würde. Mit diesem Faktenblatt sollen interessierte Verbraucher und gesellschaftliche Gruppen für die Mehrkosten einzelner Tierwohlmaßnahmen sensibilisiert werden.

In dem Merkblatt erfahren Sie mehr über die Afrikanische Schweinepest und was Reisende, Transporteure, Berufskraftfahrer, Jäger oder Saisonarbeitskräfte tun können, den Ausbruch in Deutschland zu verhindern.

Broschüre Schutz vor Tierseuchen

Neue Broschüre des BMEL erschienen:

Aktuell bedroht die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Wild- und Hausschweinebestände Osteuropas. Um eine Einschleppung nach Deutschland zu verhindern, sind viele gefordert. Landwirte können einen wichtigen Beitrag leisten, um ihre Bestände zu schützen. Dafür ist die Biosicherheit entscheidend, vor allem Hygienemaßnahmen im Stall.






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