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22.05.2017

Ferkelkastration: Schmidt will lokale Betäubung durchsetzen

(dlz agrarmagazin) Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt sich hinter die Branche und will sich jetzt für die Möglichkeit der Lokalanästhesie beim Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration einsetzen.

Auf einer Veranstaltung des neuen Bundesverbandes Rind und Schwein in Berlin sprach sich der Bundesagrarminister für die Lokalanästhesie als weitere Alternative neben dem Eingriff unter Narkose, der Immunokastration und der aus. Schmidt stellte sich damit hinter die Anfang April von Erzeugern, Schlachtunternehmen und Organisationen der Schweinebranche in der "Herriedener Erklärung" erhobene Forderung nach einem 4. Weg.

Kostengünstige Alternative für kleine Betriebe

Der CSU-Politiker begründete seine Position mit den Belangen der kleinen und mittleren Betriebe, meldet Nachrichtendienst Agra-Europe. Ohne eine für sie drohten diese Betriebe mit dem Ausstieg aus der zum 1. Januar 2019 auf der Strecke zu bleiben. Wir werden die Lokalanästhesie mit aller Kraft umsetzen, versicherte der Minister. Bislang offene Fragen müssten allerdings noch geklärt werden.

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07.04.2017

Initiative Tierwohl bedauert unausgewogene Berichterstattung

Eine kritische Berichterstattung ist ein hohes Gut und ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Dialogs. Dies gilt selbstverständlich auch für das Thema Tierwohl. Eine Berichterstattung sollte unserer Meinung nach allerdings ausgewogen sein und sowohl über Missstände informieren, als auch Fortschritte thematisieren.
Die Initiative Tierwohl nimmt bedauernd zur Kenntnis, dass die aktuelle Berichterstattung des Recherchenetzwerks aus Süddeutscher Zeitung und des Bayrischen Rundfunks diesem Anspruch in keiner Weise gerecht wird.

Im Anhang lesen Sie die Stellungsnahmen der Initiative Tierwohl sowie vom QS:

www.q-s.de/news-pool-de/qs-stellungnahme-siegel-check-greenpeace.html

 

03.04.2017

Aus der AHO Redaktion - Peta scheitert: Keine Anerkennung im Rahmen der Verbandsklage im Tierschutz

Die Tierrechts- und Veganerorganisation Peta bleibt in Baden-Württemberg vom Verbandsklagerecht ausgenommen. Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Donnerstag (30. März) in Stuttgart mitteilte, wurde die Klage von Peta vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart abgewiesen. Als Grund nannte das Gericht, dass Peta nicht jedermann eine Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht ermögliche. Der Verein hat in Baden-Württemberg nur drei ordentliche Mitglieder mit vollem Stimmrecht. Bundesweit sind es neun ordentliche Mitglieder, davon zwei Vorstandsmitglieder mit Wohnsitz im Ausland.

Im Mai 2015 hatte der baden-württembergische Landtag die Einführung von Mitwirkungsrechten und das Verbandsklagerecht beschlossen. Gesetzlich festgelegte Kriterien, die im Juli 2016 im Rahmen einer Durchführungsverordnung näher konkretisiert wurden, stellen dabei sicher, dass nur landesweit tätige und demokratisch strukturierte Organisationen anerkannt werden, die jedermann eine Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht ermöglichen. Darüber hinaus müssen diese jahrelange Erfahrung im Tierschutz nachweisen und so verantwortungsvoll mit ihren neuen Möglichkeiten umgehen können.

Der Antrag von Peta erfüllte die gesetzlichen Voraussetzung nicht und wurde daher vom Ministerium abgelehnt. Hier gegen richtete sich die Klage von Peta. (aho)

 

 

27.03.2017

Herriedener Erklärung

Der deutsche Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration bedarf tierschutzgerechter und praxistauglicher Verfahren, die die Schweinefleischerzeuger weiterhin vor allem im EU-Binnenmarkt wettbewerbsfähig halten. Dies forderten am 14. März 2017 in Herrieden (Mittelfranken) stufenübergreifend Vertreter aus Erzeuger- und Beratungsorganisationen, der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischvermarktung sowie der bundesweit tätigen Schlachtunternehmen.

 

20.12.2016

Moderne Rinderhaltung – da geht`s hin!

Volle Reihen: Die Rinderfachtagung war gut besucht.

Wie schaffe ich es in der Rinderhaltung den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren? Und: Wie wichtig ist das Stallklima für die Gesundheit meiner Tiere? Mit diesen und anderen Fragen rund um die Rinderhaltung haben sich Experten und Praktiker auf der diesjährigen Rinderfachtagung der Ringgemeinschaft am 7. Dezember beschäftigt.

 

20.12.2016

Schweinehaltung zukunftsorientiert, so geht`s!

Gut besucht: Rund 270 Interessierte kamen zur Schweinefachtagung.

Welche Faktoren begünstigen das Schwanzbeißen bei Schweinen? Welche Bewegungsbuchten sind für die Praxis am besten geeignet?

Mit diesen und anderen Fragen rund um die Schweinehaltung haben sich Experten und Praktiker auf der diesjährigen Schweinefachtagung der Ringgemeinschaft am 28. November beschäftigt.

 

15.11.2016

Neue Hofplakate von Unsere Bayerischen Bauern

Hier sehen Sie die Motive im Überblick.

Der Verein Unsere Bayerischen Bauern bietet neue Hofplakate an: Unter anderem gibt es die Motive Gemüse, Schwein, Milchvieh und Biogas. Haben Sie eine große Freifläche oder wollen Sie eines der Plakate an einem Heuballen befestigen? Dann wenden Sie sich direkt an Unsere Bayerischen Bauern. Die Kampagnenmotive sehen Sie hier.

 





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