Die Ringgemeinschaft Bayern veranstaltet auch heuer wieder in Zusammenarbeit mit der EGZH und dem LKV eine Schweinefachtagung. Als Veranstaltungsort 2011 wurde in Oberfranken das Lokal Kunigundenruh bei Litzendorf, Bamberg ausgewählt.
Kaufvertrag von Allgäu Fleisch unter Dach und Fach
(Quelle: afz) Die insolvente Allgäu Fleisch in Kempten hat einen neuen Eigentümer. Die Tönnies Holding GmbH & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück, übernimmt die Allgäu Fleisch GmbH und hat damit seinen ersten Standort in Süddeutschland vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts sicher. Wie Insolvenzverwalter Dr. Jens Hourle mitteilt, ist der Kaufvertrag unterschrieben.
Fachzentrum Rindermasteingerichtet. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner nach Gesprächen mit den Vertretern der Ringgemeinschaft Bayern, dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern (LKV) und den darin zusammengeschlossenden Rindermastringen entschieden. Kernaufgaben des neuen Fachzentrums werden laut Brunner die Unterstützung der Selbsthilfeeinrichtungen in Fragen der Produktionstechnik und Verfahrensökonomik, die Koordinierung und Fachvorgaben für die Verbundberatung, die Organisation von Fachtagungen, die Durchführung von Pilotprojekten, die Mitwirkung im Fachschulunterricht und bei weiteren Bildungsmaßnahemn sowie der Wissenstransfer aus der Forschung in die Betriebe sein.
Ferkelprotestgegen die betäubungslose Ferkelkastration verstärkt und sein neues Plakat- und Postkartenmotiv
Fühl dich wie ein Schweinsowie einen Kino- und TV-Spot präsentiert. Auf der Veranstaltung am vergangenen Freitag in Berlin bekräftigte Wolfgang Apel als Präsident des Deutschen Tierschutzbundes seine Forderung nach einem sofortigen Ende der aktuell gängigen Praxis. Die Politik müsse
jetzt den nächsten Schritt tun. Laut dem deutschen Tierschutzgesetz dürfe ein mit Schmerzen verbundener Eingriff an einem Wirbeltier nicht ohne Betäubung durchgeführt werden.
Insbesondere auf Druck des deutschen Lebensmitteleinzelhandels sehen die Schlachthöfe die Notwendigkeit, bei Ablieferung von Schlachtschweinen eine Erklärung vorzulegen, dass das verfütterte Schweinefutter die gesetzlichen Grenzwerte für Dioxin nicht überschritten hat.
Eine entsprechende Erklärung des Mischfutterherstellers und des Mästers wurde in einem gemeinsamen Gespräch zwischen Schlachthöfen, Futtermittelwirtschaft, ISN und Bauernverband erarbeitet. Darin erklärt der Futtermittellieferant, dass die gelieferten Partien dem Futtermittelrecht entsprechen und die gesetzlichen Grenzwerte für Dioxin unterschreiten.