27.07.2017

Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Mit dem Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei verendeten Wildschweinen im Südosten Tschechiens hat die Seuche einen großen Sprung Richtung Westen gemacht. Die Gefahr des Eintrags des gefährlichen Erregers nach Deutschland und insbesondere nach Bayern ist so groß wie nie zuvor.

 

Tierhalter und Viehhändler sollten sich beim Umgang mit Schweinen der wachsenden Gefahr einer Verschleppung der ASP bewusst sein und Vorsichtsmaßnahmen einhalten. Dazu zählen insbesondere einfache Biosicherheitsmaßnahmen wie der Zukauf von Schweinen aus Beständen mit einem gesicherten Tiergesundheitsstatus, die Abschottung des Bestandes und der Futterlager (Fahrsilos auf dem Feld) gegenüber Wildschweinen sowie die konsequente Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen unmittelbar nach jedem Transport.


Ausführliche und aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) erhalten Sie in unserem Mitgliederbereich!

 
08.08.2017

ASP - Tschechien baut Elektrozaun

Die Tschechische Regierung versucht mit drastischen Maßnahmen die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Richtung Westen zu verhindern und hat mit dem Bau eines kilometerlangen Elektrozauns begonnen. Mit dem Zaun soll verhindert werden, dass infizierte Wildschweine das 40 Quadratkilometer große Ansteckungsgebiet verlassen und die Krankheit weitergeben.

Die Kosten für den Elektrozaun übernimmt der Staat. Im und außerhalb der Krisenzone soll der Abschuss von Schwarzwild stark erhöht werden.

 
25.07.2017

Bundesminister Schmidt wiederholte seine Unterstützung für den "4. Weg" der Ferkelkastration

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Bauernpräsident und TGD-Vorsitzender Walter Heidl empfing gemeinsam mit Stephan Neher (Vorsitzender Ringgemeinschaft Bayern) Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber beim Tiergesundheitsdienst in Grub. Bundesminister Schmidt wiederholte seine Unterstützung für den 4. Weg der Ferkelkastration unter Lokalanästhesie durch den Landwirt. An der intensiven Diskussion waren auch die Fachtierärzte des TGD, die zuständigen Mitarbeiter des BMEL mit den nachgeordneten Behörden BVL und FLI, sowie Fachleute der beiden bayerischen Ministerien und des BBV beteiligt. Es wurde über geeignete Maßnahmen gesprochen, um den Weg für dieses Verfahren zu ebnen.

 
28.06.2017

Brunner eröffnet neues Kompetenzzentrum Tier

Einweihung Minister Brunner

(22. Juni 2017) Grub, Lkr. Ebersberg – Eine europaweit einzigartige Einrichtung hat am Donnerstag in Grub bei München ihre Arbeit offiziell aufgenommen: Das neue Kompetenzzentrum Tier ist nach den Worten von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eine zentrale Plattform, die sowohl Wissen wie auch Dienstleistungen für alle tierhaltenden Betriebe bereitstellt. Die Verbindung von insgesamt 13 verschiedenen landesweit tätigen Organisationen mit den benachbarten Forschungseinrichtungen der Landesanstalt für Landwirtschaft sorge für Effizienz und werde dem Wissenstransfer einen kräftigen Schub verleihen. Insgesamt arbeiten damit auf dem Campus in Grub 373 Beschäftigte. Die hier gebündelte Kompetenz in allen Fragen der Tierhaltung wird aktiv zur Sicherung unseres Tierstandorts Bayern beitragen, sagte der Minister bei der Einweihungsfeier. 

Insgesamt neun in den Bereichen Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Geflügel bayernweit agierende Verbände haben ihren Sitz von München nach Grub verlagert. Bereits hier ansässig sind die bäuerlichen Einrichtungen des Tiergesundheitsdienstes und der Tierzuchtforschung. In direkter Nachbarschaft sind die drei für die Tierhaltung zuständigen Institute der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft: das Institut für Tierzucht, das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft, das Institut für Landtechnik und Tierhaltung sowie das Versuchsgut Grub. Das neue Kompetenzzentrum in Grub wird der Tierhaltung in Bayern wichtige Impulse verleihen und unseren Betrieben bei der Bewältigung der Herausforderungen – wie Tierwohl oder Tiergesundheit – wichtige Dienste leisten, so Brunner.

Die Tierhaltung spielt in der bayerischen Landwirtschaft eine herausragende Rolle: Die rund 70 000 tierhaltenden Betriebe – das sind rund zwei Drittel aller Höfe – erwirtschaften mehr als 70 Prozent aller Verkaufserlöse der bayerischen Agrarwirtschaft.

 
22.05.2017

Ferkelkastration: Schmidt will lokale Betäubung durchsetzen

(dlz agrarmagazin) Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt sich hinter die Branche und will sich jetzt für die Möglichkeit der Lokalanästhesie beim Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration einsetzen.

Auf einer Veranstaltung des neuen Bundesverbandes Rind und Schwein in Berlin sprach sich der Bundesagrarminister für die Lokalanästhesie als weitere Alternative neben dem Eingriff unter Narkose, der Immunokastration und der Jungebermast aus. Schmidt stellte sich damit hinter die Anfang April von Erzeugern, Schlachtunternehmen und Organisationen der Schweinebranche in der "Herriedener Erklärung" erhobene Forderung nach einem 4. Weg.

Kostengünstige Alternative für kleine Betriebe

Der CSU-Politiker begründete seine Position mit den Belangen der kleinen und mittleren Betriebe, meldet Nachrichtendienst Agra-Europe. Ohne eine für sie drohten diese Betriebe mit dem Ausstieg aus der zum 1. Januar 2019 auf der Strecke zu bleiben. Wir werden die Lokalanästhesie mit aller Kraft umsetzen, versicherte der Minister. Bislang offene Fragen müssten allerdings noch geklärt werden.

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07.04.2017

Initiative Tierwohl bedauert unausgewogene Berichterstattung

Eine kritische Berichterstattung ist ein hohes Gut und ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Dialogs. Dies gilt selbstverständlich auch für das Thema Tierwohl. Eine Berichterstattung sollte unserer Meinung nach allerdings ausgewogen sein und sowohl über Missstände informieren, als auch Fortschritte thematisieren.
Die Initiative Tierwohl nimmt bedauernd zur Kenntnis, dass die aktuelle Berichterstattung des Recherchenetzwerks aus Süddeutscher Zeitung und des Bayrischen Rundfunks diesem Anspruch in keiner Weise gerecht wird.

Im Anhang lesen Sie die Stellungsnahmen der Initiative Tierwohl sowie vom QS:

https://www.q-s.de/news-pool-de/qs-stellungnahme-siegel-check-greenpeace.html

 
03.04.2017

Aus der AHO Redaktion - Peta scheitert: Keine Anerkennung im Rahmen der Verbandsklage im Tierschutz

Die Tierrechts- und Veganerorganisation Peta bleibt in Baden-Württemberg vom Verbandsklagerecht ausgenommen. Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Donnerstag (30. März) in Stuttgart mitteilte, wurde die Klage von Peta vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart abgewiesen. Als Grund nannte das Gericht, dass Peta nicht jedermann eine Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht ermögliche. Der Verein hat in Baden-Württemberg nur drei ordentliche Mitglieder mit vollem Stimmrecht. Bundesweit sind es neun ordentliche Mitglieder, davon zwei Vorstandsmitglieder mit Wohnsitz im Ausland.

Im Mai 2015 hatte der baden-württembergische Landtag die Einführung von Mitwirkungsrechten und das Verbandsklagerecht beschlossen. Gesetzlich festgelegte Kriterien, die im Juli 2016 im Rahmen einer Durchführungsverordnung näher konkretisiert wurden, stellen dabei sicher, dass nur landesweit tätige und demokratisch strukturierte Organisationen anerkannt werden, die jedermann eine Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht ermöglichen. Darüber hinaus müssen diese jahrelange Erfahrung im Tierschutz nachweisen und so verantwortungsvoll mit ihren neuen Möglichkeiten umgehen können.

Der Antrag von Peta erfüllte die gesetzlichen Voraussetzung nicht und wurde daher vom Ministerium abgelehnt. Hier gegen richtete sich die Klage von Peta. (aho)

 

 
27.03.2017

Herriedener Erklärung

Der deutsche Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration bedarf tierschutzgerechter und praxistauglicher Verfahren, die die Schweinefleischerzeuger weiterhin vor allem im EU-Binnenmarkt wettbewerbsfähig halten. Dies forderten am 14. März 2017 in Herrieden (Mittelfranken) stufenübergreifend Vertreter aus Erzeuger- und Beratungsorganisationen, der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischvermarktung sowie der bundesweit tätigen Schlachtunternehmen.

 
20.12.2016

Moderne Rinderhaltung – da geht`s hin!

Volle Reihen: Die Rinderfachtagung war gut besucht.

Wie schaffe ich es in der Rinderhaltung den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren? Und: Wie wichtig ist das Stallklima für die Gesundheit meiner Tiere? Mit diesen und anderen Fragen rund um die Rinderhaltung haben sich Experten und Praktiker auf der diesjährigen Rinderfachtagung der Ringgemeinschaft am 7. Dezember beschäftigt.

 
20.12.2016

Schweinehaltung zukunftsorientiert, so geht`s!

Gut besucht: Rund 270 Interessierte kamen zur Schweinefachtagung.

Welche Faktoren begünstigen das Schwanzbeißen bei Schweinen? Welche Bewegungsbuchten sind für die Praxis am besten geeignet?

Mit diesen und anderen Fragen rund um die Schweinehaltung haben sich Experten und Praktiker auf der diesjährigen Schweinefachtagung der Ringgemeinschaft am 28. November beschäftigt.

 
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