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Rinderfachtagung 2017

Weichering, 07.12.2017: Zur diesjährigen Rinderfachtagung der Ringgemeinschaft Bayern e.V. fanden sich am 07. Dezember in Weichering knapp 100 Akteure der Rinderproduktion zusammen. Im Mittelpunkt der Fachtagung standen viele aktuelle Fragen und Probleme in der Rindermast.

Neue Anforderungen an den Markt und die Vermarktung sowie neueste Erkenntnisse über Wirtschaftlichkeit und Risikofaktoren beim Stallbau, das und mehr beleuchtete die diesjährige Rinderfachtagung.

In einer Podiumsdiskussion wurden zukünftige Anforderungen an den Schlachtviehmarkt aus Sicht der Schlachtbranche von Dr. Stephan Kruse (Vion Foodgroup), Stefan Roßmann (Ulmer Fleisch GmbH), Gunnar Rohwäder (Tönnies Holding GmbH & Co.KG) und Erik Schöttl (OSI Europe Foodworks GmbH) erörtert. Die Experten der Schlachtbranche waren sich einig, dass die Landwirte das Rückgrat der Nahrungsmittelindustrie darstellen. Der Anspruch des Verbrauchers muss jedoch das Handeln der Branche bestimmen. Dies ist im Spannungsfeld zwischen der immer schnelllebigeren Politik und dem grundsätzlich langfristig angelegten Handeln und Denken der Landwirtschaft eine große Herausforderung. Dabei wurde auch der Ruf nach starken Erzeugergemeinschaften laut.

Jochen Simon von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und Albert Stegmeier vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten behandelten ausführlich das Thema Neuer Bullenmaststall – Stroh oder Spalten? Erkenntnisse über Wirtschaftlichkeit und Förderkriterien. Sie gaben dabei einen umfassenden Überblick zu verschiedenen Stallmodellen, deren Investitionsbedarf und Förderfähigkeiten.

Das VLOG Siegel Ohne Gentechnik, seine Anforderungen zur Vermarktung von Tieren und den derzeitigen Umsetzungsstand in Bayern stellten Sven Euen vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) und Dr. Christian Kagerer von der Landwirtschaftlichen Qualitätssicherung Bayern GmbH (LQB) vor.

Jochen Wirges (Biomin Deutschland GmbH) berichtete abschließend zu Mycotoxinen in der Bullenmast. Das von Mycotoxinen in Futtermitteln ausgehende Risiko ist auch in der Rinderhaltung nicht zu unterschätzen.

 

Stephan Neher, Vorstandsvorsitzender der Ringgemeinschaft warb zudem für die Beteiligung und finanzielle Unterstützung des Vereins Unsere Bayerischen Bauern, der den regionalen Erzeugern in Bayern zu mehr Wahrnehmung und Wertschätzung für ihre Arbeit und ihre Produkte verhelfen will. Unter dem Motto Für alle nah wird der regionalen Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei ein Gesicht gegeben.

 

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Bild 1: Dr. Christian Kagerer von der Landwirtschaftlichen Qualitätssicherung Bayern GmbH (LQB) zum Umsetzungsstand des VLOG Siegel Ohne Gentechnik

Bild 2: Stephan Neher, Vorstandsvorsitzender der Ringgemeinschaft, wirbt für den Verein Unsere Bayerischen Bauern

Bild 3: Experten der Schlachtbranche zu den zukünftigen Anforderungen an den Schlachtviehmarkt: Dr. Stephan Kruse (Vion Foodgroup), Stefan Roßmann (Ulmer Fleisch GmbH), Gunnar Rohwäder (Tönnies Holding GmbH & Co.KG) und Erik Schöttl (OSI Europe Foodworks GmbH) (v. l.)

Bild 4: Albert Stegmeier vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gibt einen Überblick zu Förderrichtlinien bei Stallbauten

Bild 5: Jochen Simon von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zu verschiedenen Stallmodellen und deren Investitionsbedarf

Bild 6: Geschäftsführerin der Ringgemeinschaft Dr. Friederike Zeller stellte Fragen zum VLOG Siegel Ohne Gentechnik an Sven Euen vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG)

Fotos: Ringgemeinschaft Bayern e.V.

 

 


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