31.07.2017rss_feed

Die Ringgemeinschaft im Landtag

Am 12. Juli lud die Ringgemeinschaft Abgeordnete der CSU Fraktion zu einem parlamentarischen Frühstück ein.

Unter dem Motto Gemeinsam für Fleisch aus Bayern lud die Ringgemeinschaft Bayern e.V. am 12. Juli 2017 zu einem Parlamentarischen Frühstück im Bayerischen Landtag ein, um den politischen Anliegen der Fleischbranche Gesicht und Stimme zu verleihen. Im Lichte der anstehenden Landtagswahl waren die Kernthemen der 4. Weg im Rahmen der Betäubungslosen Ferkelkastration, Rechtssicherheit bei der Kastenstandhaltung, Tierwohl in der Veredelungswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung des Images der Tierhaltung in Bayern.

Neben Mitgliedern des Landtages (MdL) waren Vorsitzender Stephan Neher, Geschäftsführerin Dr. Friederike Zeller, Berthold Kirchmaier, Franz Behringer, Hans Auer sowie Stephanie Schuster für die Ringgemeinschaft vertreten.

Vorsitzender Stephan Neher führte durch die Veranstaltung. Die Vertreter der Ringgemeinschaft konnten im Verlauf des Gesprächs die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Möglichkeit auch nach 2018 Ferkel kastrieren zu können, deutlich machen. Ohne Möglichkeit der Kastration nach 2018 droht ein Strukturbruch in der Ferkelerzeugung!, warnte Neher.

Danach erläuterte Stephan Neher den Abgeordneten die Problematik der fehlenden Rechtssicherheit in der Kastenstandhaltung und forderte angemessene Übergangsfristen sowie Rechts- und Planungssicherheit für Stallbauten, damit die Ferkelerzeugung auch zukünftig noch in Bayern stattfinden kann.

Auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung des Image der Tierhaltung in Bayern stieß bei den Abgeordneten auf großes Interesse. In der anschließenden Diskussion plädierte Anton Kreitmair (MdL) gegenüber seinen Abgeordnetenkollegen dafür, sich für die staatliche Förderung der Imagekampagne Unsere Bayerischen Bauern e.V. und der Öffentlichkeitsarbeit der Branche stark zu machen.

Danach diskutierten die Abgeordneten über Möglichkeiten der politischen Einflussnahme bei den angesprochenen Themen. Einmal mehr wurde klar, wie wichtig der Politik der kontinuierliche inhaltliche Austausch mit der Branche ist. Nach der Sommerpause sollen die fruchtbaren Gespräche fortgesetzt werden.


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