05.10.2020

ASP-UPDATE: ASP in Hausschweinebeständen in Brandenburg

Karte: ASP in Deutschland seit September 2020, Stand 20.08.2021 ©FLI

Die Zahl der amtlich bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Deutschland ist im Verlauf der letzten Woche weiter angestiegen. In Hausschweinebeständen gab es keine weiteren ASP-Fälle und es ist bislang bei den drei bisher betroffenen Betrieben geblieben.  Sachsen unterstützt derweil die Schweinehalter in der ASP-Sperrzone II und übernimmt die notwendigen Laboruntersuchungen von Hausschweinen, die aus dem Gebiet verbracht werden. Außerdem wurde per neuer Allgemeinverfügung eine besondere Kennzeichnung von Futtermitteln aus der Sperrzone festgelegt.

 

1.950 ASP-Fälle bei Wildschweinen

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat in den vergangenen Tagen weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen festgestellt. Betroffen sind vor allem die Landkreise Oder-Spree und Frankfurt (Oder) Stadt in Brandenburg sowie der Landkreis Görlitz in Sachsen. Nach aktuellen Angaben des Tierseuchen-Informationssystems (TSIS) gibt es mittlerweile insgesamt 1.950 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Brandenburg und Sachsen. (Stand 19.08.21)

Bei den ASP-Fällen in Hausschweinebeständen ist es bislang bei drei betroffenen Betrieben geblieben.