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Schmerzmittelgabe wirkt positiv auf Saugverhalten
(Quelle: agrarheute.com; 16.02.2010) Bei der Ferkelkastration mit Injektionsbetäubung und Schmerzbehandlung zeigen Ferkel nach der dreistündigen Trennung von der Sau eine gesteigerte Aktivität außerhalb des Gesäugebereiches und sie verlieren teilweise ihre bevorzugte Zitzenposition. Dagegen zeigen Ferkel, die zur Kastration ausschließlich ein Schmerzmittel erhielten, keinen Wechsel in Richtung einer rangniederen Zitzenposition. lesen Sie hier weiter >>

Schlachtviehpreis ist Preis ab Rampe
Veröffentlichte Preise für Schlachtrinder enthalten auch Bio-Zuschläge

(Quelle: LfL, Michael Isenberg, Ralf Bundschuh, BLW 06/2010) Dem für das gelieferte Schlachtvieh ausgehandelte Preis, wie er notiert und im Wochenblatt veröffentlicht wird, müssen noch diverse Zuschläge zuaddiert werden! Wer das erwartet, liegt falsch. lesen Sie hier weiter >>

 

Bundesregierung strebt kürzere Tiertransportzeiten in der EU an
(Quelle: ISN/ISW, 13.01.2010) Die Bundesregierung will sich nach Vorlage der von der EU-Kommission angekündigten Novelle der Tiertransport-Verordnung für eine weitere Begrenzung der Transportzeiten in der EU einsetzen. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wies das schwarz-gelbe Kabinett darauf hin, dass dieses Ziel bereits im Koalitionsvertrag dargelegt sei. Außerdem stellte die Bundesregierung fest, dass der Transport von Schlachttieren über große Entfernungen weitestmöglich vermieden und durch Transporte von frischem Fleisch ersetzt werden sollte. Die nationalen und gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften enthielten jedoch nicht die Möglichkeit, Schlachttiertransporte in Drittstaaten zu verbieten. Laut Bundesregierung wurden 2008 rund 326 Mio. Euro aus dem Export von Schlachttieren erlöst. Die Bundesregierung berichtete weiter, dass der Export von lebenden Schlachtschweinen nach Russland im Zeitraum Juni bis September 2009 deutlich zugenommen habe. Insgesamt seien in den ersten drei Quartalen 2009 die Lebendexporte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 68 % auf 757.000 Stück gestiegen. Die Marktbeteiligten hätten damit die Möglichkeiten genutzt, die sich ihnen am Markt geboten hätten. Ein wesentlicher Grund für die Zunahme der Exporte von lebenden Schweinen nach Russland dürfte neben der Unterauslastung russischer Schlachtbetriebe auch in der Tatsache liegen, dass der Einfuhrzoll für lebende Schweine deutlich unter dem für Schweinefleisch gelegen habe.

Metacam® 5 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine zugelassen
Als erstes NSAID erhält Metacam® 5 mg/ml Injektionslösung für Rinder und Schweine die Zulassung für die Linderung postoperativer Schmerzen bei kleineren Weichteiloperationen wie z.B. Kastration beim Schwein. Damit steht für Tierärzte und Landwirte in der Schweinehaltung ein zugelassenes Produkt für die Schmerzbehandlung bei der Ferkelkastration zu Verfügung. Eine Umwidmung ist ab sofort nicht mehr notwendig und es besteht Rechtssicherheit bei der Anwendung und der Abgabe von Metacam® 5mg/ml in dieser Indikation. Wie das Herstellerunternehmen Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH auf Nachfrage mitteilt, ist im April die Konfektionierung in Einheiten kleiner als 100 ml (für kleinere Sauenbestände) geplant.

 

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Die ring intern Ausgabe Februar / März 2010 erschien am 17.02.2010

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